Das Ende eines Jahres ist für mich eine Gelegenheit, Rückschau zu halten. Ich schaue mir an, was ich mir für das vergangene Jahr vorgenommen und gewünscht hatte. Dazu lese ich in meinen Notizen, die ich in den letzten Rauhnächten gemacht habe. Ich würdige, was gewesen ist. Und ich feiere die Glücksmomente. Diese geraten nur allzu leicht in Vergessenheit. Darum habe ich die Idee des Glücksglases aufgegriffen.

 

Gesammelte Glücksmomente im Glücksglas

Im Januar habe ich angefangen, Glücksmomente zu sammeln. All die Situationen, in denen ich mich über etwas gefreut habe, stolz auf etwas war, etwas Besonderes erlebt habe. Ich habe sie auf kleinen bunten Zetteln verewigt, schön mit dem Datum und einem Herz, Smiley oder was auch immer mir dazu einfiel.

Am Anfang dachte ich noch, eine kleine Glasvase würde wohl ausreichen, um alle Zettelchen des Jahres aufzunehmen. Relativ schnell musste jedoch ein größeres Gefäß her. Jetzt steht ein großes Weckglas auf meiner Kommode, das inzwischen randvoll mit schönen Erinnerungen ist. Allein der Anblick lässt mich lächeln.

mein Glücksglas

 

Eintauchen in freudige Erinnerungen

In den Tagen zwischen Weihnachten und Silvester werde ich das Glas leeren und in den Erinnerungen schwelgen. Freudige Momente von bestandenen Führerscheinprüfungen meiner Kinder über Herausforderungen, die ich meistern konnte bis hin zu schönen Rückmeldungen, die ich bekommen habe. Und ganz viele andere wertvolle Augenblicke, die ich längst im Trubel des Alltags vergessen habe.

Das ist ein wenig wie das Gefühl, in einem Fotoalbum zu blättern, das Freunde liebevoll zusammengestellt haben. Da sind auch nur die Schnappschüsse drin, auf denen Du gut getroffen bist  😉  Meine Momentaufnahmen werden auch in ein Album wandern. Als Lichtblick in herausfordernden Zeiten. Die gibt es schließlich auch…

Lichtmomente

 

Dein eigenes Glücksglas basteln

Möchtest Du ein eigenes Glücksglas haben? Dafür brauchst Du nicht viel, es ist ganz simpel. Nimm einfach ein durchsichtiges Gefäß und fang an, es mit Deinen persönlichen Highlights zu füllen. Natürlich kannst Du auch Deiner Bastelleidenschaft freien Lauf lassen. Gestalte das Glas, wie es Dir gefällt: Du kannst es beschriften, bekleben, bemalen oder was Dir sonst noch einfällt.

Wichtig finde ich, dass Du noch durchgucken kannst. So kannst Du sehen, wie Deine Glückssammlung wächst. In Augenblicken, in denen Du verzagt bist, kannst Du Dich so daran erinnern, dass es auch andere Zeiten gibt. Vielleicht möchtest Du dann hineingreifen, ein paar Zettel herausnehmen und lesen. Einfach wieder in diese Momente eintauchen und sie rückwirkend genießen.

zauberhaftes Ritual

 

Ein schönes Ritual zum Jahresende

Ob zur Wintersonnenwende, in den Rauhnächten, am Silvestermorgen oder an irgendeinem Tag, der Dir gerade passend erscheint: Das Öffnen des Glücksglases und das Zelebrieren der Glücksmomente kann ein wundervolles Ritual werden. Durch die geballte Konzentration auf das Gute des vergangenen Jahres richtest Du Dich gleichzeitig auf eine positive Zukunft aus. Was für ein zauberhafter Übergang ins neue Jahr…

Wenn Du wissen möchtest, wie ich meine Adventszeit sonst so verbringe, lege ich Dir einen Beitrag von Martina Decker ans Herz. Für ihre Serie mit Weihnachtsfreudenschenkern hat sie mich interviewt. Neben einem Einblick in unsere Weihnachtszeittraditionen findest Du dort auch eine kleine entstressende Übung und ein Gedicht, das ziemlich gut meine Haltung ausdrückt. Viel Spaß beim Lesen!

Wie immer Du für Dich die Advents- und Weihnachtszeit und die Tage “zwischen den Jahren” gestaltest: Ich wünsche Dir viele glückliche, friedvolle und besinnliche Momente, fröhliche Weihnachten, einen guten Rutsch und nur das Beste für 2019!