Ich liebe Frauenmantel. Eine Pflanze mit wundervollen Heileigenschaften, außerdem dekorativ, pflegeleicht, robust. Selbstverständlich wächst dieses Heilkraut in meinem Garten. Allerdings hat es die Angewohnheit, sich ziemlich stark auszubreiten, und so wuchert diese Schönheit bei mir inzwischen an diversen Stellen, die ich gar nicht dafür vorgesehen hatte.

Spinnen im Garten

Irgendwie finde ich es ja praktisch, wenn eine hübsche Pflanze einen großen Platz im Garten einnimmt und ich mich dann um diese Stellen nicht weiter zu kümmern brauche. Andererseits mag ich auch den Anblick der anderen Pflanzen dort und finde die Vielfalt ebenso schön. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als dem Frauenmantel Einhalt zu gebieten. Und zwar durch rigoroses Zurückschneiden, bevor die zarten Blüten ihre hochpotenten Samen gebildet haben.

Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, die Arbeit geht leicht von der Hand. Und interessante Entdeckungen gibt´s dabei auch noch zu machen: Hättest Du geahnt, wie viele Bewohner sich unter den Blättern und zwischen den Stängeln verbergen? Zum Beispiel alle möglichen Arten von Spinnen. Ich staune über die Vielfalt in puncto Größe, Körperbau, Farbe und Schnelligkeit. Der eine oder andere Körperkontakt lässt sich nicht vermeiden. Und ich bin heilfroh, dass ich meiner Spinnenangst inzwischen nicht mehr hilflos ausgeliefert bin!

Spinnenphobie im Garten

Spinnenangst, Spinnenphobie – das kann ganz schön lästig sein

Meine Gedanken wandern, und so kommen mir verschiedene Erlebnisse in den Sinn:

  • Als Kind war ich wirklich panisch, was Spinnen anging. Wenn ich wusste, dass eine in meinem Zimmer war, konnte ich nicht dort schlafen. Ich habe ich mich komplett unter der Bettdecke verkrochen und die ganze Nacht kein Auge zugetan.
  • Mit Ende Zwanzig hatte ich ein Erlebnis mit einer Freundin im Urlaub. Eine riesengroße Spinne, die beim Zurückschlagen meiner Bettdecke im Hotelzimmer zum Vorschein kam, hat uns am nächsten Morgen schräge Blicke im Frühstücksraum beschert. Sie war verdammt schnell und huschte an irgendeinen unbekannten Ort. An Schlaf war nicht zu denken, solange wir sie nicht aufgespürt hatten. So hüpften wir wagemutig auf meinem Bett herum, um sie hervorzuscheuchen. Und kreischten jedesmal auf, wenn sie sich kurz blicken ließ. (Meine Freundin hatte fast genau so viel Angst vor Spinnen wie ich.) Natürlich weiß ich nicht, was die anderen Hotelgäste dachten, aber die Blicke, die sie uns beim Frühstück zuwarfen, waren schon lustig. Fanden wir jedenfalls, übernächtigt wie wir waren. Ich hatte die Nacht auf der harten Bank der Hotelsauna liegend verbracht…
  • Als ich Mutter wurde, war einer meiner vielen festen Vorsätze, dass meine Kinder keine Angst vor Spinnen entwickeln sollten.

 

Das hat nicht so ganz geklappt. Zwar reagieren meine Kinder nicht so panisch auf Spinnen wie ich in ihrem Alter, aber beste Freunde sind sie auch nicht. Brauchen sie ja auch nicht sein. Dennoch bin ich als Mutter eben die erste Ansprechpartnerin, wenn es darum geht, einen der achtbeinigen Kumpel aus dem Haus zu befördern. Im Laufe der Jahre habe ich es geschafft, meine Furcht und meinen Ekel einigermaßen in den Griff zu bekommen. Inzwischen sind meine Kinder Teenager und ebenfalls recht gelassen, wenn sie eine Spinne in ihrem Zimmer entdecken. Aber über viele Jahre war ich die Retterin in der Not, wenn sie diesen unerwünschten Besuch bekamen.

Was wäre ich froh gewesen, wenn mir schon vor all diesen Jahren eine Möglichkeit bekannt gewesen wäre, Spinnenphobie zu überwinden! Und zwar eine, bei der nicht von mir erwartet wurde, irgendwann eine fette Vogelspinne auf meiner Hand zu halten. Solche Beispiele hatte ich öfter im Fernsehen beobachtet, und allein die Aussicht bewirkte, dass ich mich mit dieser Form der Therapie gar nicht näher auseinandersetzte.

 

Spinnenphobie mit Klopfakupressur überwinden

Ich habe im Laufe der Jahre meine Angst vor Spinnen mehr und mehr überwunden, indem ich immer wieder mit “dem Feind” konfrontiert wurde und nicht ausgewichen bin. Also eine klassische Desensibilisierung im Sinne der Verhaltenstherapie. Nur dass sie sich über Jahre hingezogen hat. Und ich nicht so weit gekommen bin, dass ich mir freiwillig eine Vogelspinne auf die Hand setzen würde. Das war aber auch nicht mein Ziel! Ich kann heute in aller Seelenruhe eine durchschnittliche Spinne in ein Glas krabbeln lassen, dieses zum Fenster tragen und dort ausschütteln. Was will ich mehr?

Hätte ich gewusst, dass man Spinnenangst “beklopfen” kann, wäre das das Mittel meiner Wahl gewesen! Mit EFT-basierter Klopfakupressur ist es möglich, Ängste zu bearbeiten. Die Erfahrungen zeigen, dass das bei Phobien eine gute Idee ist. Doch auch bei diffusen Ängsten, die manchmal gar nicht richtig benannt werden können, ist diese Therapieform gut einzusetzen.

Gartenarbeit ohne Spinnenphobie

Ich kann heute also völlig gelassen meinen Frauenmantel beschneiden, Himbeeren und Johannisbeeren ernten. Wenn mir dabei eine Spinne über die Hand huscht, registriere ich, wie leicht sie ist und wie es kitzelt. Wenn es sein muss, schüttele ich sie ab, und vielleicht muss ich mich dann auch ein wenig schütteln. Aber ich renne nicht mehr wie von Sinnen kreischend über das Grundstück. Das bedeutet für mich ein großes Stück mehr Lebensqualität! Und Unabhängigkeit. Schließlich bin ich schon lange nicht mehr darauf angewiesen, dass jemand “das Vieh für mich wegmacht”.

Wenn auch Du Dich von einer Phobie befreien möchtest, buche einen Termin bei mir. Dabei ist es egal, ob es um Flugangst, Angst vor Spinnen, Hunden oder andere Ängste geht. All diese Ängste und Phobien lassen sich mit EFT-basierter Klopfakupressur gut behandeln. Schreibe mir einfach über mein Kontaktformular oder rufe mich an, wenn Du noch Fragen hast. Vielleicht möchtest Du ja auch etwas über andere Möglichkeiten für den Einsatz der Klopfakupressur wissen. Wir können gerne darüber reden.

Ich wünsche Dir eine entspannte Zeit. Und falls Du noch nicht so entspannt bist im Umgang mit Spinnen oder anderen Situationen, melde Dich einfach und vereinbare einen Termin 🙂